Bild
11 Im
Forchheimer Norden wurde in den Fünfziger Jahren in der
Herder,
Hans-Watzlik, Jean-Paul-Straße Häuser einfachster
Wohnqualität für
Wohnnotfälle erstellt. Weit über 100 unterschiedlichste
Menschen (Familien mit
Kinder und Einzelpersonen) die der Anleitung bedürfen, mussten auf
engsten Raum zusammenleben. Eine notwwendige aber
regelmässige Betreuung durch Fachpersonal wurde nicht
integriert.
Bereits vor ca. 20 Jahren war eine Umsiedlung der Herder Straße im Gespräch.
Seit
diesem Zeitpunkt überließ die Stadt nicht nur die Herder,
auch die anschließenden Hans Watzlik und Jean Paul Strasse der
Eigenentwicklung. Die dort lebenden Kinder und Erwachsene haben ohne
eigenes Verschulden Schlimmes erdulden müssen.
Die entstehenden Sozialen Missstände wurden gern übersehen, siehe Bilder.
Im
Handlungskonzept von 2004 für Forchheim Nord wurden Fakten
erarbeitet, welche Sozialen die Missstände ganz
entschärften, auch müssen dortige Anwohner eingebunden
werden. Nicht durchgeführt.
Im Herbst soll Baubeginn sein.
Wir berichten
weiter.
Heute ist nicht
alle Tage wir machen weiter keine Frage.
Ortsbesichtigung
zur Verbesserung der Verhältnisse im Stadtviertel Forchheim
Nord
(Herder, Hans-Watzlik und Jean Paul Straße).
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Zeit: 26.02.2011 – 10 Uhr
Protokoll
Anwesend:
ca. 40 Anwohner
Pfarrer Muschler (ev. Christuskirche)
Frau
Ortner als Vertretung von Pfarrer Battert
(Kath.
Pfarrzentrum)
Herr Schwab, Geschäftsführer GWS
Stadträtin Frau Dittrich
Stadträtin Frau
Kern
Stadtrat Herr
Hümmer
Stadtrat
Herr
Käding
Stadtrat
Herr Preusch
Stadtrat
Herr Otzelberger
Stadtrat
Herr Endres.
Stadtrat
Herr Werner
Vertreter
der Tageszeitungen
Herr Schneider begrüßte die Anwesenden.
Bild
01
Er stellte positiv fest, das jetzt durch die Pläne der Stadt
in
einigen Brennpunkten des Viertels eine General – Sanierung
vorzunehmen, bei den Anwohnern die Hoffnung auf Besserung
groß
ist.
Man hoffe, dass die Stadt nicht an den Bürgern vorbei agiere.
Noch
ist wenig bekannt, was tatsächlich passieren soll. Es muss
doch
jetzt schon Pläne geben. Man hoffe auch, das jetzt schon
Sofortmaßnahmen ergriffen werden. Dazu sollen jetzt die
Problempunkte besucht werden.
Herr Schneider wies auf eine zu erwartende Aufwertung des
Viertels hin,
die durch die Einrichtung eines S-Bahnhofs im Forchheimer Norden kommen
könnte.
Dies könnte das Viertel attraktiv machen und sozial aufwerten.
Wenn man aber alles beim Alten lässt, wird dort ein
grössere
sozialer Brennpunkt entstehen.
Die Stadt muss auch soziale Aufbauarbeit betreiben.
Ein Anwohner schlug vor, auch das Angebot von Eigenheimen,
siehe Hans
Watzlik Straße 2 und 4, anzudenken Bild
08 .
Das würde
Stabilität ins Viertel bringen.
Herr Schwab (GWS) griff die Idee auf und wandelte sie
in
Eigentumswohnungen um für die es schwer sei Käufer zu
finden:“ Bringen sie mir Käufer!“
Die Anwohner wiesen nachdrücklich auf die
generelle Unsauberkeit
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08 Bild
15 Bild
16 hin. Diese müsse energisch und
schnell beseitigt werden, wolle man
den Ruf des Viertels anheben.
Seitens der Stadträte
und von Herrn Schwab kam immer wieder die
Antwort:“Warten sie noch vier Monate,
dann ist hier alles
sauber“.
Mehrfach forderte Herr
Schneider und einige Anwohner die Einbeziehung
der hier wohnenden Bürger in das Projekt:“Wir
müssen
uns an der Sanierung und Verschönerung des Viertels
beteiligen“ Link
.
Es ist Heimat, auch für die Nachkommen. Jetzt ist die
einmalige Chance etwas aus dem Viertel zu machen.“
Diese Frage wurde von den anwesenden Stadträten nicht
beantwortet.
Herr Schwab (GWS) stellte dazu fest:“Ich bin nur
der
Geschäftsführer, Entscheidungen trifft der Stadtrat,
gehen
Sie dort hin und Informationen stehen in der Zeitung. Im formellen
Verfahren der öffentlichen Auslegung können Sie
Widerspruch
einlegen!“
Anwohner:“Wir wollen nicht Widerspruch einlegen,
wir wollen jetzt etwas Gutes für uns und die Stadt erreichen Link
!“
Herr Schneider wies auf das integrierte Handlungskonzept
„Die Soziale Stadt Forchheim Nord“ von 2004 hin Link .
Hier werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Rufs des
Viertels gemacht, so die Ansiedlung der Geschäftsstelle der
GWS
und altengerechten Wohnungen in S-Bahnnähe. Bei der Planung
soll
auch die Installation von Sonnenkollektoren berücksichtigt
werden.
Ein Stadtrat:“Es hat schon viele Konzepte
gegeben“.
Bei dem Rundgang traf man immer wieder auf wilde
Müllablagerungen
Bild
11
zwischen
den Häusern
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16
und hörte den Kommentar:“In vier
Monaten ist alles sauber“.
Nur bei Anwohnern erzeugte ein Platz Betroffenheit, auf dem 5
heruntergekommene Autos stehen, TÜV seit Jahren abgelaufen,
eingeschlagene Fenster, auslaufendes Motorenöl Bild
25 .
Der Platz
trägt das Hinweisschild „GWS – Parken
– nur
für Stellplatzinhaber“.
Herr Schneider und Anwohner forderten die sofortige
Beseitigung.
Stadtrat Hümmer erläuterte, dass die
Besitzer eventuell
schwer festzustellen seien, vielleicht seien die Nummern aus den
Motorblöcken entfernt, es könnte Regressforderungen
geben.
Es folgte eine Diskussion unter den Stadträten und Herrn
Schwab,
der die Anwohner etwas ratlos zuhörten.
Herr Schneider stellte fest, dass bei
regelmäßigen Kontrollen die Autos schon beseitigt
wären Bild
21 Bild
26 Bild
27.
Herr Schneider führte zum Umfeld der Jean Paul
Straße 21.
Beide Straßenseiten werden dort als Müll- und
Altmaterialabstellplatz benutzt. Der Weiterweg führt in einen
verwahrlosten Hinterhof Bild
03 Bild
04 Bild
06.
Dann wurde von den Anwohnern
auf die Verhältnisse in der Hans
– Watzlik-Straße 1 und 3 hingewiesen. In den
abgewohnten
Häusern wohnen Großfamilien mit vielen Kindern auf
engsten
Raum.
Diese Häuser sollten schon 1998 abgerissen werden. Die
Anwohner fragten, was hier geschehen wird.
Diese Frage blieb offen.
Das Öko-Waschhaus steht auf niedrigem Niveau, Regenwasser
fließt zu, muss laut Handlungskonzept geändert
werden,
vermeidbare Langzeitschäden. Wurde bei der Besichtigung nicht
angesprochen.
Herr Schneider lobte Herrn Schwab für die
hervorragende Sanierung
Bild
32 des
sog. „Nordbahnhofs“, der ein Schmuckstück
im
Norden ist.
Dagegen zeigt der Blick in die Gegenrichtung eine arg vergammelte
Bild60
Bild61 Jean-Paul-Straße.
Hier soll alles zu einem schöneren
Bild
zusammenwachsen.
Ein Stadtrat schildert die Geschichte des Viertels und
erklärte,
dass die Philosophie der Stadt sich im Augenblick zum guten
ändere.
Man habe das Viertel manchmal wie einen großen Abstellplatz
behandelt.
Diese Schlussaussage und die Anwesenheit von (8) Stadträten
vor
allem das Interesse von Herrn Schwab (GWS) lassen hoffen, das sich in
unserem Viertel spürbare Verbesserungen ergeben
können.
Schlussbemerkung Es ist erfreulich, dass jetzt Bewegung in
die
Sanierung unseres Viertels gekommen ist. Eine Zusammenarbeit der Stadt
mit Frau Reif und den Anwohnern sollte erfolgen:
1. Die Anwohner können
aus ihrer Erfahrung heraus Anregungen geben.
2. Anwohner, die in das Konzept
miteinbezogen werden setzen sich für dieses Konzept auch ein.
3. So sehen die Bewohner das Viertel als
ihr Viertel an.
Konkrete weitere Vorschläge, die bald umgesetzt werden
müssen.
1. Jean-Paul-Straße
für die Absicherung des Bahnkörpers sorgen
Bild 50 Bild
51 Bild
52
2. Straßenränder
sauber begrenzen und den Radweg fertigstellen, der auch Schulweg ist Bild
53 .
3. Straßenlöcher
ausbessern Bild
64 .
4. Seitenhecke pflegen Bild
58 .
Auf der ganzen östlichen
Straßenseite bis zur Bammersdorfer Straße
genügt ein
auf Straßenniveau aufgebrachter und befestigter feiner
Schotter
Bild 60 Bild
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63 .
Thema 2
1. Schönes kath. Pfarrzentrum
ist von ungepflegtem Stadtgrund eingerahmt.
2. Auswärtige Besucher nehmen kein angenehmes Bild
mit Bild
65 Bild
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71.
3. Vielfältige Veranstaltungen, auch von der Stadt
mit bis zu 180 Personen sind
möglich.
4. Im dahinterliegenden großen Garten kommen
jährlich mehrmals
Kinderscharen zu Spiel und Sport zusammen.
5. Schöne Umgebung beeinflusst auch den Menschen.
Forchheim den 03.03. 2011
Otwin Schneider und Anwohner
Das Protokoll wird durch beiliegende Bildfolge erläutert.
Herder-Straße
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Jean-Paul-Straße
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Über diesen Link
erreichen sie das
integrierte Handlungskonzept für die soziale Stadt Forchheim
Nord aus dem April 2004.
Ein über 80 Seiten starkes Gutachten, in dem 4 namhafte
Bayerische Institute mit Lösungen genau beschrieben haben.
Seite 27, 3.1, 28 3.5.1. Wohnen und
Umfeld, nicht realisiert.
Seite 30, 3.9 Bürgern keine
Pläne vorgestellt und diskutiert, auch auf nachfragen nicht.
4.2 nicht relisiert.
Seite 33, Bürgerschaftliches
Engagement unterdrückt, Ortbegehung.
Seite 68, trifft nicht zu.
Seite 38, Massnahmen Herder Straße.
Seite 18 Jean Paul Straße.
Interessante Seiten, 7, 9, 10, 11, 12, 16,
45, 50
Forchheim an der B470 zwischen Erlangen und
Bamberg, das Tor zur fränkischen Schweiz